Bericht in der Frankenpost:

Ein dickes Lob für Erika Schneider

Seit 40 Jahren ist Erika Schneider im Schuldienst, davon genau 20 Jahre als Schulleiterin in Zell. Schulrat Reiner Frank gratulierte zu diesem seltenen Jubiläum und überreichte Urkunde und Geschenk.

Zell – Ein eher seltenes Jubiläum konnte Erika Schneider, die Leiterin der Volksschule Zell, feiern: Sie ist seit 40 Jahren im Schuldienst und davon genau die Hälfte der Zeit als Schulleiterin in Zell. Am 11. Oktober 1968 war Erika Schneider als Unterrichtsaushilfe an der Sophienschule in Hof in den Volksschuldienst eingetreten – eine siebte Mädchenklasse mit 42 Schülerinnen wurde ihr damals anvertraut, erinnert sich die Jubilarin heute. Schulrat Reiner Frank stellte vor dem gesamten Lehrerkollegium die weitere Laufbahn der erfahrenen Pädagogin vor. Im Jahr 1971 wurde sie an die Grundschule Schwarzenbach/Saale versetzt und zwei Jahre später an die Parkschule in ihrer Heimatstadt Münchberg, wo sie 15 Jahre lang unterrichtete. 1988 wurde sie schließlich zur Schulleiterin der Volksschule Zell ernannt, die sie seither leitet. Fortbildung als Anliegen In dieser Zeit hat sie bei der Ausbildung der Lehramtsanwärter mitgewirkt und war auch in der Lehrerfortbildung tätig. Als Zweitprüferin wirkte sie bei der mündlichen Prüfung für das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Uni Bayreuth mit. Auch sie selbst bemühte sich intensiv um Fortbildung. Sie organisierte Ferienseminare für vielseitig begabte und interessierte Hauptschüler und war im Vorstand des BLLV Münchberg aktiv. Schulrat Frank dankte Erika Schneider – auch im Namen der Kinder. Sie sei stets eine faire Partnerin gewesen und habe auch unbequeme Entscheidungen mitgetragen. Ihr Wirken sei immer von Ehrlichkeit und Wärme geprägt gewesen. In all den Jahren habe sie sich stets besonders um das Wesentliche gekümmert – um die Kinder. Schulentwicklung habe sie schon betrieben, als Moderatoren und Evaluatoren noch unbekannt waren. Bevor Leitbilder und Schulkonzepte geschrieben worden seien, habe sie diese bereits erfolgreich und sichtbar umgesetzt. Als Beispiel nannte Frank die Schulhofumgestaltung. Im Auftrag der Regierung von Oberfranken überreichte er eine Urkunde. Erneute Motivation Erika Schneider betonte, sie sei nie mit anderen Schulen in Konkurrenz getreten und habe ihr Amt stets so ausgefüllt, dass es gut für ihre Schule und für Zell gewesen sei. Eine sehr interessante Erfahrung sei für sie die Fortbildung sächsischer und thüringischer Lehrer in Freiarbeit und Projektunterricht gewesen. Die Ehrung zum Jubiläum gebe ihr jetzt nochmals einen Motivationsschub. H. Engel