Abfallzweckverband mit polnischer Stipendiatin unterwegs in den Schulen

 Ein besonderes Angebot durfte die Klasse 4 der Volksschule Zell im Fichtelgebirge genießen. Zusammen mit Silke Popp-Köhler vom Abfallzweckverband Hof besuchte Aleksandra Dajnowiec aus Polen die Schüler, um von Ihrem Land und der dortigen Lebenssituation zu erzählen und mit ihnen Mosaike aus Recyclingmaterialien zu fertigen.

 

Aleksandra Dajnowiec absolviert derzeit ein Stipendiat beim Abfallzweckverband Hof und lernt die hiesige Abfallwirtschaft kennen. Sie lebt und arbeitet als Umweltingenieurin in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Zu Beginn stellte sie den Kindern anhand einer Bilderpräsentation ihre Heimat vor. Sie zeigte den Schülern auf der Karte, wo ihre Heimatstadt liegt und vermittelte ihnen viele allgemeine als auch geschichtliche Informationen über Polen.

 

Im Anschluss durften die Kinder sich Motive zum Thema Polen und Deutschland auswählen, um in Gemeinschaftsarbeit  unterschiedliche Mosaike aus Abfällen und Recyclingmaterialien zu erstellen. Dabei konnten die Kleingruppen zwischen einfachen Motiven wie zum Beispiel der deutschen oder polnischen Fahne bis hin zu aufwendigen Vorlagen wählen. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und so entstand eine Vielzahl an bunten Mosaiken, wie zum Beispiel das Maskottchen des AZV, die polnische Flagge oder das Logo der Stadt und des Landkreises Hof. „Das Projekt zeigt im Kleinen, dass wir in Europa gemeinsam für den Umweltschutz arbeiten und viel erreichen können.“, so Hermann Knoblich, Sachgebietsleiter beim AZV.

 

Die Abfallberatung des AZV wird zusammen mit Aleksandra Dajnowiec insgesamt acht Klassen besuchen und Mosaike aus Abfällen basteln. Als Abschluss des Projektes ist geplant, alle Mosaike zu einem großen Mosaik zusammenzufügen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

(S. Popp-Köhler)