Entlassfeier am 22.07.2011 (FP 27.07.11)

Vor neuem Lebensabschnitt

Alle 19 Absolventen der Hauptschule Zell haben ihren Abschluss erreicht.
13 von ihnen schaffen den Quali.

Zell – Die Hauptschule Zell hat in einer abendlichen Feierstunde die Absolventen der neunten Klasse verabschiedet. Zahlreiche Ehrengäste, Eltern und alle Lehrkräfte waren versammelt und wünschten für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. Klassleiterin Ruth Bilek griff in ihrenWorten an die Schüler das von ihnen gewählte Motto „Die Würfel sind gefallen“ auf. Bilek sagte, dass dies für viele momentane Situationen zutrifft, beispielsweise für die Berufswahl oder auch für die Ergebnisse ihrer Abschlussprüfungen. Die Schüler sollten dabei aber nicht übersehen, dass es immer ihre eigenen Würfel und vor allem ihre Würfe waren, die die Ergebnisse ihrer Bemühungen festlegten. Wenn während der „Spielsaison“ auch nicht immer alles optimal gelaufen sei, so könnten trotzdem alle stolz auf sich sein, denn alle 19 Schüler haben den Hauptschulabschluss erreicht und 13 davon auch den Qualifizierenden Abschluss.

Das von den Schülern gewählte Motto weise aber auch auf die Endgültigkeit eines Lebensabschnitts hin, der nun abgeschlossen ist. Doch das Bild des Würfelspiels lässt sich laut Bilek durch eine weitere Redensart ergänzen: neues Spiel – neues Glück. Alle Optionen, die diesem Ausspruch innewohnen, sollten sie nutzen, um im Endeffekt ein gutes, lebenswertes Leben zu erreichen, gab Bilek Schülerinnen und Schülern mit auf denWeg.. Zuvor hatte Rektorin Carola Grellner die Gäste begrüßt, darunter Bürgermeister Horst Penzel. In einer kurzen Rede machte er die Entlassschüler darauf aufmerksam, dass „Bildungshunger und Wissensdurst Dinge sind, die niemals dick machen und daher keinem schaden“. Mit dem Lied „Schritte wagen“ und einem irischen Segensspruch erhielten die Schüler geistliche Worte mit auf den Weg, die sie ermutigen sollten, Vertrauen zu haben und Schritte in die Zukunft zu wagen. Der Song „Irgendetwas bleibt“ von der Gruppe Silbermond leitete über zu den Abschiedsworten der Schulleitung. Rektorin Carola Grellner sagte, sie hoffe, dass es der Schule gelungen sei, bei den Schülern etwas Bleibendes bewirkt und vor allem ihnen Sicherheit gegeben zu haben – „in einer Welt, in der nichts sicher scheint“. Diese bisherige Sicherheit sei mit dem heutigen Abend vorbei, so Grellner, lebe aber in der Erinnerung weiter. Elternbeiratsvorsitzende Beate Hüttling überreichte den Schülern zum Abschied eine Namens-Tasse als Erinnerung. Mit Geschenken für ihre Lehrer verabschiedeten sich dann die Schüler selbst. Sie erinnerten an eine Schulzeit, die Höhen und Tiefen beinhaltet hatte, wobei jedoch das Schöne, für das sie sich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedankten, überwogen habe. Die Schüler der vierten und achten Klasse zeichneten mit ihren Beiträgen – Liedern und einem Quiz – für den feierlichen Rahmen der Verabschiedung verantwortlich.

Die Klassenbesten:
Mit Alica Gründel, Annika Herrmann, Dominik Beyer und Jan Hofmann erhielten vier eine Auszeichnung als Klassenbeste; alle hatten das gleiche Ergebnis erzielt.